Du willst dir einen Tennisschläger kaufen – aber welchen?

Worauf Du beim Kauf eines Tennisschlägers achten solltest.

Das riesige Angebot an Tennisschlägern erschlägt einen fast. Deswegen gilt es einiges zu beachten, wenn man hier einigermaßen den Überblick bewahren und für sich das perfekte Racket finden will.
Selbstverständlich braucht ein Anfänger einen völlig anderen Tennisschläger als jemand, der de facto schon fast im Team Thiem spielt – aber diese Details würden hier den Rahmen sprengen.
Deswegen findest Du hier auch die wichtigsten Basisinformationen für den Tennisschlägerkauf für Hobbyspieler.

Die Griffstärke

Die Griffstärke eines Tennisschlägers wird von L1 (mit vier und ein Achtel Zoll Umfang, ca. 10,48 cm) bis L5 (mit vier und fünf Achtel Zoll, ca. 11,75 cm) angegeben. Der Griff muss angenehm und fest in der Hand liegen, ohne bei schnellen Bewegungen zu rutschen. Zu beachten ist, dass die Hand den Griff des Tennisschlägers soweit umschließen können soll, dass zwischen Fingerkuppe und Handballen noch ein kleiner Abstand gegeben ist. Bei Damen mit wechselnd langen Fingernägeln sollte dieser dementsprechend größer bemessen werden.

Die richtige Balance

Da bei einem grifflastigen Tennisschläger der Schwerpunkt näher am Körper liegt, entlastet er Schulter und Arm und ist leichter zu kontrollieren. Ist das Racket kopflastig, so erreichst Du mit weniger Kraftaufwand mehr Power und sorgst beim Aufschlag für höhere Geschwindigkeiten. Was Dir mehr liegt, kannst nur Du für Dich selbst entscheiden, aber es ist wichtig, schon vor dem Kaufen den Unterschied zu kennen.

Die Größe der Schlagfläche

Als Anfänger solltest Du Dir einen Tennisschläger mit breitem Rahmen und großer Schlagfläche kaufen, da die Bälle auch bei geringerem Kraftaufwand besser beschleunigen. Man spricht hier von einem großen „Sweetspot“ – das ist der Bereich, in dem der Ball optimal getroffen wird. Als fortgeschrittener Spieler kannst Du mit einer kleinen Fläche die Spins und Returns aber wesentlich präziser kontrollieren, brauchst dabei allerdings auch mehr Kraft zur Ballbeschleunigung.

Die Besaitung deines Schlägers

Hier beginnt die hohe Schule der Tenniswissenschaften. Profis wählen das Material, die Dicke, die Zugspannung etc. der einzelnen Saiten ihres Tennisschlägers sogar nach den herrschenden Umweltfaktoren aus. Also auf welchem Boden, in welcher Meereshöhe, bei welcher Temperatur und Luftfeuchtigkeit etc. sie spielen. Für den Hobbyspieler gilt beim Tennisschlägerkauf die Faustregel: Je enger und stärker die Saiten bespannt sind, umso besser ist die Ballkontrolle, aber die Abprall-Geschwindigkeit ist geringer und muss durch einen höheren Kraftaufwand kompensiert werden. Anfänger wählen daher gerne eine weiche, offene Bespannung.

Tennisschläger kaufen? Der beste Tipp zum Schluss

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